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Alle Angaben sind ohne Gewähr  last update: 25/12/2003 09:13

Dampfstrahlpumpe

(Richard Holub) Die Dampfstrahlpumpe ist die einfachste Wasserpumpenbauart bei Dampfkesseln, weil sie keine bewegten Teile hat.

Sie arbeitet folgendermaßen:
Man lässt Dampf aus einer Düse 1 in eine Mischdüse 2 strömen, in der Dampfdüse 1 nimmt der Druck des Dampfes ab, dagegen seine Geschwindigkeit ganz erheblich zu, sodass in der Wasserkammer ein Unterdruck entsteht und das in gleicher Richtung eintretende Wasser in die Düse 2 mitgerissen wird, und mit Dampf vermischt wird.

Dabei kondensiert der Dampf infolge der Abkühlung, das Wasser hingegen wird erwärmt, auf 60-70 Grad. Der Wasserstrahl strömt nun in die Druckdüse 3, hier spielt sich der umgekehrte Vorgang ab. Der mit grosser Geschwindigkeit eintretende Wasserstrahl verringert seine Geschwindigkeit, wobei sein Druck derart zunimmt, dass schließlich der Kesseldruck überwunden und das Wasser über das Kesselrückschlagventil in den Kessel befördert wird.

Bis zum Erreichen des Kesseldruckes wird das Wasser und Dampf-Luft-Gemisch zunächst über die Schlabberkammer und das Schlabberventil, welches aufgestoßen wird in den Überlauf abgeführt.

Die Leistung der Dampfstrahlpumpe beträgt je nach Kesselgröße etwa 150-300 Liter Wasser in der Minute. Je kälter das Wasser ist, desto höher ist der Wirkungsgrad der Pumpe.

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